Sexueller Missbrauch: Anklage gegen Vorsfelder erhoben.
Zwei Mal soll der Arbeitslose den Jungen in seiner Wohnung am 8. Februar vergewaltigt haben. Das Kind hatte den 29-Jährigen, der ein Bekannter der Familie des Neunjährigen ist, besucht, um mit ihm Playstation zu spielen. Doch stattdessen soll der Vorsfelder dem Schüler Sex-Fotos und einen Porno gezeigt – und sich an ihm vergangen haben.
Der Angeklagte soll ein Geständnis abgelegt haben. Am Tattag habe er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden. Der 29-Jährige will Bier, Hasch und Speed zu sich genommen haben. Dem Vorsfelder werden zwei Fälle des schweren sexuellen Missbrauchs vorgeworfen – die Mindeststrafe pro Fall beträgt zwei Jahre.
Das Wolfsburger Jugendschöffengericht hat in diesem Verfahren eine Strafgewalt von maximal vier Jahren. Einen Prozess-Termin gibt es noch nicht.
bm